Wahre Verbrechen aus Osthessen
Veröffentlicht am 19.04.2026 / 06:00
Die innerdeutsche Grenze war einst streng bewacht, tödlich gesichert und für viele der letzte Versuch auf dem Weg in die Freiheit. In der Doppelfolge von „Mord zum Sonntag“ erzählen Sabrina Mehler und Daniela Petersen von Menschen, die diesen Versuch mit dem Leben bezahlt haben. In Teil 1 geht es um drei Schicksale, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Peter Eck, der bei seinem Fluchtversuch im Minenfeld umkommt. Wolfgang Graner, auf den 60-mal geschossen wird. Und Joachim Erdmann, erst 17 Jahre alt – und so verzweifelt, dass er an der Grenze keinen Ausweg mehr sieht.
Doch es geht um mehr als nur die Taten selbst. Sabrina Mehler und Daniela Petersen fragen: Wer ist Täter – der Schütze oder das System? Und kann das, was an der innerdeutschen Grenze passiert ist, überhaupt gerecht vor Gericht aufgearbeitet werden?
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Mord zum Sonntag ist ein True-Crime-Podcast der Fuldaer Zeitung. Alle zwei Wochen sprechen Redakteurin Sabrina Mehler und Tatort-Osthessen-Autorin Daniela Petersen über außergewöhnliche Verbrechen, die bis heute unvergessen sind. Das Besondere: Zu ihren Gästen zählen Richter, Anwälte, Reporter und Ermittler der Polizei, die bei der Aufklärung hautnah dabei waren und die sich an die Fälle ihres Lebens erinnern. Wie kann es sein, dass eine Mutter ihre zwei kleinen Töchter tötet? Wer ist schuld an einer Gasexplosion mit zwei Toten? Was bringt einen eifersüchtigen Ehemann dazu, einen grausamen Mord zu begehen? Und kann ein Täter auch ein Opfer sein? Die beiden Moderatorinnen suchen gemeinsam mit ihren Gästen nach Antworten.
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